KiTa Drachenhöhle

Die KiTa Drachenhöhle hat Gruppen- und Funktionsräume mit einer Gesamtgröße von 200m², welche für 25 Kinder ausgerichtet sind. Wir haben zwei unterschiedliche Altersgruppen – eine Krippengruppe für ca. 10 Kinder und eine Gruppe für Über-3-Jährige mit 15 Kindern. Unser Mitarbeiterteam besteht aus 6 Fachkräften, welche als ErzieherInnen, Sozialpädagoginnen und Heilerziehungspflegerinnen ausgebildet sind. Unser Personal wird außerdem durch Praktikanten/-innen sowie FSJ’ler/-innen verstärkt.

Die Öffnungszeiten der KiTa sind von 8–17 Uhr. Im Sommer haben wir eine Schließzeit von 3 Wochen. Zwischen Weihnachten und Neujahr und an den gesetzlichen Feiertagen hat die KiTa ebenfalls geschlossen.

Die monatliche Kostenbeteiligung besteht aus dem Betreuungsanteil (einkommensabhängige Zuzahlung bis zum 3. Lebensjahr) und dem Verpflegungsanteil von pauschal 23,– EUR, welche beide gesetzlich festgelegt sind. Daneben existiert eine weitere Kostenbeteiligung in Höhe von 47,– EUR für zusätzliche Angebote unserer KiTa in Form von Frühstück, Vesper, Rohkostbuffet, vollwertig-biologisches Mittagessen sowie Nutzung der Sauna und des Salzraums.


Pädagogische Ausrichtung

Die KiTa orientiert sich an den Ansätzen von Pikler, Montessori und Juul, darüber hinaus entscheiden unsere Mitarbeiter/-innen über pädagogische Schwerpunkte mit, einerseits dadurch, was sie an eigenen pädagogischen Kompetenzen mitbringen aber auch in welcher pädagogischer Richtung sie sich weiterbilden möchten. In der Anfangszeit werden wir einen Schwerpunkt auf Teamfindung und Vermittlung unserer inhaltlichen Ansätze setzen. Durch regelmäßige Teamtreffen und Supervisionen werden einerseits Teamstrukturen zusätzlich gestärkt sowie Arbeitsprozesse und Konzeptionen evaluiert. Interessenbezogene Fortbildungen und Fördergespräche sind für uns sehr wichtige Faktoren einer strategischen Personalentwicklung, deshalb werden sie als fester Bestandteil der Arbeit in der KiTa dazugehören.

weiterlesen...

Die KiTa orientiert sich an den Ansätzen von Pikler, Montessori und Juul, darüber hinaus entscheiden unsere Mitarbeiter/-innen über pädagogische Schwerpunkte mit, einerseits dadurch, was sie an eigenen pädagogischen Kompetenzen mitbringen aber auch in welcher pädagogischer Richtung sie sich weiterbilden möchten. In der Anfangszeit werden wir einen Schwerpunkt auf Teamfindung und Vermittlung unserer inhaltlichen Ansätze setzen. Durch regelmäßige Teamtreffen und Supervisionen werden einerseits Teamstrukturen zusätzlich gestärkt sowie Arbeitsprozesse und Konzeptionen evaluiert. Interessenbezogene Fortbildungen und Fördergespräche sind für uns sehr wichtige Faktoren einer strategischen Personalentwicklung, deshalb werden sie als fester Bestandteil der Arbeit in der KiTa dazugehören.

Für die Eingewöhnungsphase der neu aufzunehmenden Kinder orientieren wir uns am „Berliner Eingewöhnungsmodell“. Wir beabsichtigen, den Übergang für die Kinder so weich und individuell wie möglich zu gestalten. Wir versuchen daher, „Wohlfühl“- und „Nest“-Strukturen innerhalb der Eingewöhnungszeit zu schaffen, in welcher die Kinder gute emotional-soziale Kontaktpunkte erhalten, damit sie leicht Vertrauen fassen können und derart gut innerhalb der KiTa ankommen. Mit Blick auf die Wichtigkeit von vertrauten Strukturen liegt zusätzlich ein Augenmerk von uns auf dem Ausbau von Kontinuität bei Zeitabläufen und in der Kontaktarbeit.

Innerhalb der beiden Gruppen gibt es feste inhaltliche Angebote und strukturelle Vorgaben, dennoch ist uns wichtig, dass der KiTa-Tag nicht komplett durchgeplant ist, damit die Kinder die Möglichkeiten haben, sich nach ihren Interessen und Bedürfnissen zu orientieren. Wir sind Fans der offenen Arbeit und des Situationsansatzes, sodass es neben der Gruppenarbeit auch offene Angebote gibt. Eine Heilerziehungspflegerin mit der Zusatzqualifikation der „Facherzieherin im integrativen Bereich“ kümmert sich um die Frühförderung und zusätzliche Individualförderung der Kinder mit Beeinträchtigung und besonderen Bedürfnissen.

Der inhaltliche Schwerpunkt der KiTa Gudvanger Straße ist „Gesundheit – Praktiken und spielerische Vermittlung“: Gesunde Ernährung ist ein Bestandteil dieses Konzeptes. Die Ernährung ist überwiegend vegetarisch. Unser Cateringanbieter für das Mittagessen kocht mit einem hohen Anteil biologisch-vollwertiger Nahrungsmittel. Darüber hinaus gibt es in unserer KiTa viel frisches Obst und Gemüse zu den Mahlzeiten. Eine Wasserfilteranlage in der Küche sorgt dafür, dass die Kinder vitalisiertes Wasser ohne schädliche Rückstände trinken können.

Der Sanitärbereich mit einem Wasserspielbereich und einer Sauna ist ein weiterer Teil des pädagogisch-inhaltlichen Konzeptes. Der Wasserspielbereich beinhaltet eine Wasserrinne, ein Wasserbecken zum Planschen und für Wasserexperimente, sowie eine sehr geräumige Erlebnisdusche. In der Wasserrinne können die Kinder mit dem Wasserfluss spielen, beispielsweise, indem sie Wasser anstauen oder Sachen darin treiben lassen. Das Wassertretbecken lädt dazu ein, sich auf seinen Rand zu setzten, die Füße reinzuhalten, Objekte darin schwimmen zu lassen oder sich komplett in das Planschbecken zu setzten. Zusätzliche Wasserspielobjekte wie Becher, Flaschen, Messbehälter, Schwämme, Schöpfkellen, etc. regen die Kinder weiter an, sich mit dem Element Wasser kreativ-spielerisch auseinanderzusetzen. Das Wasserbecken dient zusätzlich für Kneipp-Gänge. Das Sauna kann von Kindern ab dem 2./3. Lebensjahr genutzt werden. Unterschiedliche Nutzungstemperaturen und Längen der Saunazeiten werden dabei an die verschiedenen Bedürfnisse und Entwicklungsphasen der Kinder angepasst.

Unser Ruheraum enthält Snoezelen-Elemente, welche zum entspannen und Träumen einladen. Während Sinnes- und Traumreisen werden so die Sinneserfahrungen in reizreduzierter Atmosphäre ruhig und kreativ angesprochen. Zusätzlich kann dieser Raum als therapeutischer Salzraum genutzt werden. Die Wände und die Decke sind komplett mit Salz ausgekleidet. Durch ein Salzzerstäubergerät kann diesem Raum feinste Salzluft zugeführt werden, wodurch eine gesundheitsfördernde Wirkung für Haut und Atmungsorgane entsteht. Ein Aufenthalt in diesem Raum unterstützt unter anderem bei Allergien, Atemwegserkrankungen, Hauterkrankungen, Immunsystemschwäche, Migräne, rheumatischen Erkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion und bei Stresssyndromen.

Einen weiteren Baustein unseres Gesundheitsansatzes verfolgen wir in Form von Bewegungsangeboten, insbesondere auch im Rahmen einer kleinkindgerechten Entwicklungsförderung nach Emmi Pikler. Bei diesem Ansatz einer autonomen Bewegungsentwicklung wird jedem Kind für seine grobmotorische Entwicklung die Zeit gelassen, die es für das Finden seines Gewichtes in jeder neuen Position von sich aus braucht. Ein Säugling wird in keine Lage oder Position gebracht, die er sich nicht von selbst erarbeitet hat und von sich aus einnehmen oder verlassen kann. Durch diesen autonomen Ansatz lernen Kinder von Anfang an, etwas aus eigener Kraft zu schaffen, wodurch sich früh Selbstvertrauen entfalten kann. In unserem Bewegungsraum gibt es Bewegungselemente nach Emmi Pikler, Hengstenberg und Biber Bausteine, welche die Kleinen zum krabbeln, rutschen und robben, bauen und balancieren benutzen können. Derart haben die Kleinen die Möglichkeit, sich in herausfordernder und fördernder Bewegung, spielerisch mit dem eigenen Körper zu erleben und auszuprobieren. Zusätzlich können sie den Raum und die Materialien mit ihrem ganzen Körper, mit Händen, Füßen, dem Mund, etc. erfahren. Darüber hinaus werden die Kleinen befähigt, im sozialen Kontext von den Bewegungsmöglichkeiten ihrer Gegenüber zu lernen, indem sie darüber in Austausch treten und komplexere Bewegungskooperationen zusammen mit Anderen entwickeln.

Regelmäßige Ausflüge in die Natur mit entsprechenden Spielen und Projekten zu konkreten Einzelbereichen aus der Natur oder zum Verlauf der Jahreszeiten sind ein weiterer wichtiger Baustein unseres Schwerpunktes Gesundheit, wodurch einerseits Bewegung weiter unterstützt wird und andererseits ein wichtiger Bezug zur Natur hergestellt wird. Die Kinder, welche hauptsächlich durch das Stadtleben geprägt sind, erhalten durch diese Aufenthalte in der Natur die Möglichkeit, sich neue Erlebnisbereiche innerhalb der regionalen Flora und Fauna zu erschließen.

 


 

Weitere räumliche Gestaltungselemente

Der Garderobenbereich ist zugleich der Haupteingang in unsere KiTa. Er ist sehr weiträumig gestaltet und beinhaltet einen Kinderwagenabstellplatz. Der Garderobenbereich ist der Hauptort, an welchem sich Kinder, Eltern und Fachkräfte täglich begegnen. Er ist gemütlich mit viel Naturelementen gestaltet und lädt zum verweilen, sitzen und austauschen ein. Tafeln und Aushänge geben darüber hinaus wichtige Orientierungen und Informationen für die Eltern.

weiterlesen...

Die Gruppenräume der beiden Gruppen befinden sich oberhalb der Garderobe und sind mit einer Tür miteinander verbunden, sodass einerseits gesonderte Gruppenaktivitäten stattfinden können, jedoch auch gruppenübergreifende Aktivitäten in den Räumen möglich sind. Der Gruppenraum versteht sich als ein Rückzugsraum für die Kinder, hier befindet sich ihr vertrautes Nest bestehend aus gewohnten Raumeigenheiten, Bezugsgruppe und Bezugsbetreuer/innen. Er versteht sich aber auch als einer, der sich organisch im Rahmen der Aktivitäten (Spiele, Bauen, Kreativprojekte, Jahresthemen, etc.) der Kinder verwandelt, dabei deren Rhythmus mit berücksichtigt, ihre Gestaltungsmöglichkeiten aktiviert.

Neben dem Aspekt des Geborgenen ist uns wichtig, dass wir den Kindern im Rahmen unseres Raumkonzepts die Möglichkeit geben, sich neugierig ihre neue Welt in der KiTa zu erschließen. Das bedeutet für uns, die Räumlichkeiten derart zu öffnen, dass der Blick weit schweifen kann und die Kleinen sich ungehindert und auch ohne Hilfe der Erzieher fortbewegen können. Innerhalb der Räume und Gänge existieren zusätzliche Gucklöcher bzw. Sichtbereiche auf Blickhöhe der Kinder, um den Kindern zusätzliche Entdeckungsmöglichkeiten anzubieten. Durch Raumteiler und Podeste sind weitere Räume und Nischen entstanden, welche als Verstecke, Höhlen und thematische Ecken dienen. Durch die offene Verbindung dieser Elemente haben die Kinder die Möglichkeit aus diesen Bereichen heraus spielerisch in (Blick-)Kontakt und Bewegung mit anderen Kindern zu kommen.

Die Raumgestaltung und Einrichtung besteht aus unterschiedlichen Naturmaterialien und multifunktionalen Elementen, um den Kindern weitere Anreize zum sinnlich-aktiven Erleben zu geben: Phantasievoll werden die Kinder eingeladen, in kreative und emotionale Gestaltungsprozesse wie Rollenspiele und Bauen zu gehen, Erfahrungen auf allen Sinnesebenen zu machen und darüber mit anderen Kindern in Interaktion zu treten.